Erfolgsmotor Kennzahlensystem Musterfirma ANOVA

Der Weg zur Entstehung Ihres Erfolgsmotors.

Der Weg zur Entstehung Ihres Erfolgsmotors.
Das vorliegende Ursachen- Wirkungdiagramm (Erfolgsmotor) zeigt die Zusammenhänge von Kennzahlen und wurde durch das Führungsteam der Firma ANOVA erstellt.
Der Erfolgsmotor unterstützt das Team in der Priorisierung der notwendigen Massnahmen. Aus der Darstellung als Erfolgsmotor ist die Dynamik ersichtlich und es besteht ein gemeinsames Verständnis wie sich Massnahmen auf das "komplexe System" (Firma ANOVA) auswirken.

Wie ist das ANOVA Team vorgegangen?
Schritt 1 (Herausforderung erfassen, Einlussfaktoren bestimmen):
Durch die verschiedenen Anspruchgruppen, d.h. den Verantwortlichen in den verschiedenen Abteilungen der Firma ANOVA wurden die relevanten Einflussfaktoren bestimmt und zusammengetragen.
Schritt 2a (System modellieren, Erstellung Erfolgsmotor):
Betrachten wir nun z.B. die Faktoren Aus- und Weiterbildung und die Mitarbeiterzufriedenheit näher. Welcher Zusammenhang besteht zwischen diesen beiden Faktoren? Der blaue Pfeil bedeutet ...je mehr Weiterbildung, desto höher ist die Mitarbeiterzufriedenheit... oder kann aber auch bedeuten ...je weniger Weiterbildung, desto tiefer ist die Mitarbeiterzufriedenheit ... - der blaue Pfeile stellte folgedessen eine gleichgerichtete Beziehung dar.
Schritt 2b  (Vervollständigung des Systemmodells):
Zusammen mit dem Team werden nun die Beziehungen der Kennzahlen untereinander diskutiert und entsprechend die Pfeile platziert! Die Erstellung des Ursachen- und Wirkungsdiagrammes (Erfolgsmotor) fördert das gemeinsame Verständnis und erhöht die Transparenz der Zusammenhänge!
Schritt 3a (Systemmodell analysieren):
Nachdem die Verbindungen erstellt worden sind können die einzelnen Pfade und die Dynamik innerhalb des Erfolgsmotors analysiert und diskutiert werden.
Schritt 3b Systemmodell interpretieren:
Durch die Diskussion des Erfolgsmotors hat das Team verschiedene Rückkopplungskreise entdeckt. In der Darstellung ist ein solcher Rückkopplungkreis visuell hervorgehoben.

Wie muss das interpretiert werden:
"... mehr Ausbildung führt zu höherer Mitarbeiterzufriedenheit, was wiederum zu höherer Mitarbeitertreue führt. Dies führt zu besserer Prozessstabilität und dies wiederum zu höherer Qualität....." Wenn man den Kreis weiterverfolgt, sieht man, dass eine Erhöhung der Kapitalverzinsung dazu führt, dass noch mehr Mittel für die Weiterbildung zur Verfügung stehen und damit die Zufriedenheit noch mehr steigt ....

Diese positive Rückkoplung kann aber auch negativ sein "... je weniger Ausbildung, desto tiefer Mitarbeiterzufriedenheit...." dies kennen wir dann aber als Teufelskreislauf!

Die Kenntnisse der verschiedenen Rückkopplungen hilft dem Team die Dynamik im Erfolgmotor für sich zu nutzen!
Schritt 4 (Eingriffe bestimmen):
Auf Grund des gemeinsamen Verständnisses bezüglich Wirkungskreisläufen und Dynamik im Systemmodell können nun sehr zielgerichtet Massnamen definiert werden, die die Zielgrössen in den gewünschten Bereich bringen!


Schlussfolgerung und Nutzen:
Die Erstellung des Erfolgsmotor und die Diskussion der Zusammenhänge führt innerhalb eines Team zu:
- einem gemeinsamen Verständnis der Zusammenhänge
- zu zielgerichteten Massnahmen
- mehr gegenseitigem Verständnis

All dies ermöglich ein Team das systemisch denkt und handelt!

Die Methodik eignet sich für alle Aufgabenstellungen bei denen unterschiedliche Anspruchsgruppen involviert und berücksichtigt werden müssen oder ganz allgemein wenn viele, zu berücksichtigenden Faktoren vorhanden sind, die in ihrer gegenseitigen Beeinflussung visualisiert werden müssen.

Beispiele: Changemanagement / Projektmanagement / Produktmanagement / Unternehmensführung / etc.

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