Negative Rückkopplung mit Zeitverzögerung

(Bitte nach unten scrol­len, nicht auf "Explore the Model" klicken, ausser Sie haben ein Konto bei insight maker)Aufzeigen, dass auch "zielsuchende" negative Rückkopplungen instabil werden können.

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Aufzeigen, dass auch "zielsuchende" negative Rückkopplungen instabil werden können.
Wir beginnen mit dem Standard "zielsuchender Strukturen" - einer negativen Rückkopplung. Die Simulation der negativen Rückkopplung wird mit unterschiedlichen Zeitverzögerungen simuliert: Die [Zeitverzögerung] verzögert die Veränderung in der Variablen [Aktueller Stand], welche in der [Differenz] gemessen wird.
Das bedeutet, dass wenn sich die Variable [Aktueller Stand] verändert, das System die entsprechende Zeit benötigt um darauf zu reagieren. Sie werden feststellen, das je nach [Zeitverzögerung] unterschiedliche System-Verhalten resultieren.
Wenn wir beginnen mit [Gewünschter Wert] = 1 und [Aktueller Stand] = 0 sowie der [Zeitverzögerung] = 0. Das Resultat zeigt eine typische zielsuchende Struktur einer negativen Rückkopplung.
Wenn wir die [Zeitverzögerung] = 1 setzen, dann kann beobachtet werden, dass der [Aktueller Stand] bzgl.[Gewünschter Wert] leicht überschiesst. Um dies korrigieren zu können, wird die negative [Differenz] mit entsprechender [Veränderungsaktion] in die andere Richtung verändert. Bemerkung: Dies wird mit der [Veränderungsaktion] als Pfeil mit zwei Enden ermöglicht, d.h. die Veränderung [Aktueller Stand] kann positiv wie negativ verändert werden.
Mit der [Zeitverzögerung] = 2 wird die Oszillation ausgeprägter, aber schlussendlich wird diese stabilisiert.
Mit der [Zeitverzögerung] = 3 wird die Oszillation noch stärker und stabilisiert sich nicht mehr.
Mit der [Zeitverzögerung] = 4 gerät das Modell ausser Kontrolle - es stabilisiert sich nicht mehr, sondern schaukelt sich auf!
Durch die Veränderung der Variablen [Zeitverzögerung] und den Simulationen konnte ein besseres Verständnis für das Verhalten einer "negativen Rückkopplung" aufgebaut werden. Je grösser die [Zeitverzögerung], desto schwieriger wird die rasche Stabilisierung, resp. Zielerreichung!

Nun kann z.B. weiter untersucht werden, welche Wirkung die Veränderung der [Stärke der Aktion] auf das Verhalten ausübt.

Wenn Sie sich bei "insight maker" anmelden (keine Kosten und Verpflichtungen) dann können Sie über "Explore the Model" am Anfang der Seite auf das reale Modell zugreifen und dieses mit eigenen Strategien simulieren.

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